Gebäudeversicherung und Elementarschäden
Die Gebäudeversicherung deckt zwar eine ganze Reihe an Risiken ab, auf der sicheren Seite sind die Hausbesitzer aber mit ihr noch nicht. Denn gegen Schäden, die durch Grundwasser, Überschwemmungen oder sehr starke Niederschläge entstehen, sind sie in den seltensten Fällen abgesichert.Optionale Versicherung von Elementarschäden
In der Regel kann die Gebäudeversicherung ähnlich wie die Hausratversicherung um einen Versicherungsschutz für Elementarschäden ergänzt werden. Kommt es dann zu einer Überschwemmung und der Keller läuft mit Wasser voll, dann muss diese Versicherung entsprechend leisten.In Regionen, wo sie besonders nötig ist, gibt es oft keine Versicherung
Die Versicherungen bieten den Schutz gegen Elementarschäden zumeist nur dann, wenn sie am Ende damit keinen Verlust machen. In den Hochwasserregionen ist das leider besonders deutlich geworden. In bestimmten Regionen, in denen Hochwasser sehr häufig auftritt, gewähren die Versicherer keinen Schutz vor Hochwasser. Dies sollte bereits beim Kauf des Grundstücks bedacht werden. Da aber die Wetterlagen immer extremer werden, was nicht zuletzt auf den Klimawandel zurückzuführen ist, ist eine Absicherung gegen Elementarschäden auch in den Regionen eine Erwägung wert, die bisher noch nicht betroffen waren.Selbstbeteiligung
Eine Selbstbeteiligung in Höhe von zehn Prozent pro Schadensfall ist im Falle von Elementarschäden die Regel. Maximal müssen zumeist 5.000 Euro übernommen werden, mindestens aber 500 Euro pro Schadensfall.Werbung: